Dienstag, 28. Oktober 2008

Mein zweiter Eindruck

Entschuldigte sich bei mir heute!! heute morgen sagte sie mir das sie mich wenn ich Zeit hätte mit mir sprechen würde. Ich sagte natürlich zu.. wir gingen ins Stationzimmer und sie schloss die Tür. Viele Entschuldigungen folgten wie zb. "das es nicht an mich gerichtet sein da ich neu bin auf dem Bereich" oder " das sie so nie sei ", "ich mit jedem Problem zu ihr kommen kann ", " der Wohnbereich früher besser geführt sei " usw usw. Nach Feierabend ging ich mit einem Kollegen auf eine Art hmm nene ich es mal interne "Weiterbildung". Geleitet wurde dies vom "Haus-Drachen" allerdings war sie hier eher wie ein "Lamm". Erklärte uns neuen die Dokumentation, Pflegeplanung usw, Ich empfand das als kindisch da ich mein Examen nicht im Lotto gewonnen habe. Kann sie allerdings aus den oben genannten Gründen auch teilweise verstehen. Insgesamt konnte sie ihren doch zweifelhaften Ruf vom Vortag glätten in meinen Augen. Mal schauen wie es mit uns weitergeht,

Montag, 27. Oktober 2008

Meine erster (wahrscheinlicher) Kritikpunkt

Am WE besuchte ich meine alten Kollegen. Nach ca. 2 Stunden ein ruf nach meinem Namen. Eine Oma sitzend, nicht ansprechbar, Kaltschweiss, Blutdruck bei 66/40.. Notdoc angerufen. Ihr ging es nach dem ins Bett legen schon wieder besser.. dennoch Krankenhaus. Heute stellte sich bei meinem Neuem Arbeitgeber eine alte/neue PDL vor. Der doch recht beliebte Mann zuvor wurde mit anderen Aufgaben in der gleichen Position beauftragt. Sehr schade natürlich. Die neue habe ich gleich am ersten Tag gefressen. Ich komm mit einigen ihrer Äußerungen nicht klar und ihren Wünschen und Änderungen. Sie möchte alles umstellen, aufräumen usw usw. Ich bin gespannt wie sich das weiterentwickeln wird. Das ist im übrigen mein erster (wahrscheinlicher) Kritik Punkt hier... wobei nach einmal sehen *grübel* vielleicht etwas zu früh?!? Hmmm... wobei doch der erste Eindruck zählt bzw die ersten paar Sekunden sind bei so manchen Dingen aussagekräftig. Fazit: NEEEEEE das wird bestimmt nichts.

Freitag, 24. Oktober 2008

Meine E-Mails mit der Heimaufsicht II

Nach einen Feedback und Infos von ihm (Ansprechpartner) werden nun was Stunden betrifft das Gewerbeamt informiert. Informationen bekommt ebenfalls der MDK. Nicht ganz zufrieden und etwas enttäuscht bin ich dennoch. Der gute Mann hat etwas über meinen Kopf entschieden. ".... aufgrund der Tatsache, dass einige Ihrer Informationen ( ... ) strafrechtlich relevant sein könnten, haben wir nach reiflicher Überlegung und interner Absprache die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Diese wird sehr wahrscheinlich auch auf Sie wegen einer Aussage zukommen.... " hört sich nicht so schön an und ich selber denke da an unschöne Dinge. Mir gehen meinen Ex-Kollegen durch den Kopf aber genauso meine jetzige Situation wenn sich das zu sehr ausbreiten sollte. Ich bin sehr gespannt was hier die Wochen passieren wird.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Meine E-mails mir der Heimaufsicht

Nach zwei, drei Mails folgte schließlich ein Telefonat. Ich wollte unbedingt wissen auf was sie wert liegen, was wichtig sei, Dinge auf die sich achten aber keiner so recht weiß das hier drauf geachtet wird. Irgendwie schwer zu beschreiben. Zum Glück verstand der gute Mann mich und wir unterhielten uns eine gute halbe Stunde. Ich versprach ihm in den nächsten Tagen eine E-mail zu schicken mit Kritikpunkten und Hinweisen. Dann war ich doch so Anmgestachelt das ich versuchte so genau wie möglich alle zusammengetragenen Stichpunkte ausführlicher zu beschreiben. Laut "Word" weit über 2000 Wörter. Ich bin auf seine Antwort gespannt. Als Nachtrag muss ich angeben das ich eine weitere Mail schrieb.. diese betrifft das Thema "aktive Sterbehilfe", "Titeln auszugeben die man nicht hat" und "Verbot einer Einweisung durch PDL".

Freitag, 17. Oktober 2008

Mein nachträgliches "Merci"

Seit gestern trage ich Strichpunkte zusammen... habe sogar versucht einen Kollegen einzuspannen der meinen Ex-Arbeitgeber mit mir verlassen hat. Ziel ist es eine E-mail oder via Anruf Infos zu geben die sich dort Abzeichen oder mehr und mehr Vorfallen ohne irgendeine Kenntnisnahme einer höheren Aufsicht. Das meiste davon ist nicht ganz koscher, das meiste ist eher illegal bis äußerst fragwürdig.

Mein erster Notfall

Und zwar beim neuem Arbeitgeber am 3.Tag! Zimmer betreten, reagiert nicht auf Ansprache, RR 180/90, Kaltschweiß, unkontrollierte Urinausfuhr im gesamten Bett, kein Druckgefühl in Händen, rechtes Auge suchend... linkes schielend. Ein Fall für den Notdoc. Abtransport erfolgte wenige Minuten später in das nahe gelegene KH. Am dritten Tag hatte ich erstmals meinen ersten Bereich für mich alleine..

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Meine erste Hiobsbotschaft

An meinem ersten Tag musste der Notarzt gerufen werden. Einer Bewohnerin ging es nicht besonders gut. Es wurden Infusionen gelegt. Vitalwerte i.o., Aussprache schlecht, teils auch Desorientierte antworten. Heute morgen wurde mir mitgeteilt das sie verstorben ist. Der Ruf des Todesengels scheint an mir zu haften... bei meinem Ex-Arbeitgeber waren es während meines Dienstes 4 Bewohner die es erwischte. Natürlich habe ich keinen Einfluss dadrauf.. dennoch ist das komisch *grübel*

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Mein erster Tag

Dienst mit vier Personen! Mittagessen mit Bewohnern! Mahlzeiten für Personal Kostenlos und zb. Frühstück in einem extra Raum! Keine herrichten der Mahlzeiten da Extrapersonal! Wochenenden immer zu dritt! laut Dienstplan Nachtdienst nur max. 4 Tage! Laut meinem Kollegen soll es einen Bonus von 65Euro geben für einen Schichtwechsel aus Nachdienst! Ehrenamtliche Hilfskräfte für Beschäftigung abseits vom Wochenangebot tätig! Beschäftigung laut Plan wie Sing, Schach, Lese oder auch Kuchengruppen! Ü-Stunden können ausbezahlt oder abgefeiert werden! Weiterbildungen sind keine Freizeit und werden vom Arbeitgeber bei Kostenanfall zu 100% Übernommen! Physiotherapeut, Frisör immer vor Ort und können sogar vom Personal genutzt werden! Das sind so ziemlich die ersten positiven Eindrücke nach meinem ersten Tag am neuem Arbeitsplatz. Dazu sollte man noch kleinere dinge nennen wie zb. Nachdienste auf jeder Station mit je einer Person abgedeckt. Heißt bei zb 6 Stationen wären 6 Personen vor Ort. Diese Info habe ich allerdings mündlich entnommen.. steht aber im vergleich zu 6 Stationen mit 2 bis manchmal 3 Personen meines alten Arbeitgebers deutlich besser da (das bei ca 120 Personen pro Heim). Zudem wurde mir versichert nie Dienste unter 3 Personen zu haben.. jetzt und auch in Zukunft! Kein Leasing von Berufskleidung wie bei meinem alten Arbeitgeber (-13 Euro im Monat). Mit Sicherheit gibt es auch mal nicht so tolle eindrücke... am ersten Tag fällt aber so etwas in der Regel nicht auf ;)

Dienstag, 14. Oktober 2008

Mein wirklich allerletzter Auftritt

Gut ausgeschlafen, nicht gespeist fuhr ich wie im schreiben (Vertragsauslauf - Kündigung) zum meinem noch Arbeitsplatz. Wie beschrieben wollte ich meine Papiere, Steuerkarte, Arbeitzeugnis und Bewerbungen usw wie beschrieben abholen. Gesagt wurde mir hier.. Sorry nicht fertig, wird Zugesendet. Dann einen Abstecher auf die Station und zu alten Kollegen brachte auch interessantes. Das Mädel das mich abgelöst hat sagte dort das sie schon zu meiner NOCHZEIT ihren Vertrag unterschrieb aber nicht auf die Station kommen durfte laut PDL und Chef um sich vorzustellen!!! Ich war zu diesem Zeitpunkt noch tätig und wir waren voll besetzt!! Echt ein starkes Stück. Mit meiner Kollegin verbrachte ich noch etwas Zeit im Raucherraum.. hier sagte sie mir das sie sich nicht beworben hat... sie und ihr Mann wollen Mitte nächsten Jahres Auswandern und üben schon Fremdsprachen. Freut mich auch für sie. Insgesamt soll es auf unserer Station schlimmer geworden sein. 2 von 24 Bewohnern sind Pflegeaufwändige fälle. Traurig genug fehlt mehr und mehr die Zeit für persönliches. Morgen geht es bei mir endlich auch los :) habe gerade meine weiße Arbeitskleidung Anmgetestet ^^. Besteht nach Absprache aus Leinenhose und Hemd fühle ich mich so wohler :)

Sonntag, 12. Oktober 2008

Meine trautes Heim

Vor meiner Rückkehr nach Hause war ich noch in meiner alten Wirkungsstätte wo mir hinter vorgehaltener Hand ein Jobangebot unterbreitet. Klingt natürlich toll... es war eine tolle Zeit hier. Wenn man sich jedoch bei alten Kollegen erkundigt was die Stunden und auch Gehalt angeht macht man mehr als große Augen. Meine Kollegin meines noch Arbeitgebers hat im übrigen morgen und übermorgen ein Vorarbeiten im Krankenhaus und auch einen "Schnupper-probe-schau-es-dir-an-Tag" bei meinem Neuen Arbeitgeber.. allerdings im Ambulanten beriech. die Bezahlung ist hier wegen den Anfahrwegen doch etwas nach oben aufgestockt worden. Beide bieten Ihr nach den Gesprächen auch an eine drei Jährige Ausbildung nachzumachen was auch ihr Wunsch ist. Drei Tage habe ich noch frei dann geht es los :)

Freitag, 10. Oktober 2008

Mein Chat mit einer "alten" Kollegen

Gestern schrieb ich mit einer Kollegen. Nachdem was sie sagte haben zweit Leute gekündigt wobei einer angeblich seine Kündigung zurückgezogen hat. Bei einer weiteren wurde Diabetes festgestellt... sie fällt ca 4 Wochen aus. Letzteres ist schon etwas traurig aber insgesamt sehe ich es dennoch Positiv. Von oberer Etage wurde schon gesagt das sie keine Ahnung haben wie sie den Dienstplan abdecken sollen. Im übrigen hat meine Kollegin heute ein Vorstellungsgespräch bei meinem neuen Arbeitgeber ^^ Ich bin gespannt wie das ausgeht.

Montag, 6. Oktober 2008

Mein ungewollter Urlaub

Da ich nun ungewollt Urlaub habe bin ich seit ein paar Tagen im Norden. Entspanne und schlafe sehr viel. Gerade habe ein ein "Arbeitsdate" mit einer alten Kollegen in meiner alten Lehrstelle ausgemacht. Die letzten Tage habe ich mit Schlafen, Kino, Essen, Schlafen, Einkaufen, Schlafen, Einkaufen vergeudet. So rechte Lust hier zu verweilen habe ich irgendwie nicht.

Freitag, 3. Oktober 2008

Mein letzter Arbeitstag

Interessant wurde es nach dem Nachdienst eigentlich erst zu Morgen... wobei zum Abend zuvor schon gut 10 Personen zum "Byebye" anwesend waren. Hier und auch über den Abend/Morgen war es schon komisch... ein letztes mal über den Flur, ein letztes mal in dieses oder jede Zimmer, zum letzten mal Einstempeln oder Unterschreiben. Als ich später auf den Dienstplan schaute musste ich feststellen das meine Vorgesetzte (PDL) auf einer meiner Stationen Frühdienst hat. Kurz nach sechs war ich dann auf der besagten Station... ich begrüßte sie sie mit einem "guten Morgen".. es blieb still. Ich redete mit dem zweiten Frühdienst, wir Umarmten und Verabschiedeten uns im Angesicht der PDL und ging ohne ein weiteres Wort zu verlieren. Meine Abschiedstour umfasste alle weitere Stationen bis ich schließlich zur Rezeption vordrang um hier meine Arbeitsklamotten abzugeben. Ich unterhield mich noch recht lange mit der Sekretären und faste dabei für mich den Entschluss noch einmal mit dem Heimchef zu reden. Zu viele dinge sind einfach noch offen oder von Ihm falsch dagestellt worden. Nebenbei poche ich auf den richtigen Grund meines "Rauswurfes"! Aber jetzt habe ich erstmal frei und genieße die freien Tage bis zum Neunanfang.